Gendern ist uns wichtig...

Aktualisiert: Aug 2


... da sonst immer nur die männliche Form eines Wortes verwendet wird. Durch die männliche Form werden Frauen, Non-Binäre, Inter, Agender und viele mehr unsichtbar. Werden z.B. typische Männerberufe gegendert, können sich oft viel mehr Frauen vorstellen, in dem Beruf zu arbeiten.


Gegendert werden kann auf viele Arten : Es gibt den Genderdoppelpunkt (z.B. Polizist:innen), das Gendersternchen (z.B. Lehrer*innen), das Binnen-I (z.B. IngenieurInnen) oder die genderneutrale Schreibweise (z.B. Sozialarbeitende).


Wir vom queeren Jugendzentrum Chur treff.LGBT+ und vom sozialwerk.LGBT+ versuchen, unsere Sprache genderneutral zu formulieren. Aber auch uns gelingt dies nicht immer. Und dann muss auch Sprache immer noch verständlich sein. Dann nutzen wir das Gendersternchen.


Das Gendersternchen ist für uns die einzige Schreibweise, welche inkludiert, auch wenn nicht alle Geschlechter / Gender genannt werden. Denn das Binnen-I macht nur männlich und weiblich sichtbar und der Doppelpunkt erinnert, gerade weil er aus zwei Punkten besteht, an Binärgeschlechtlichkeit. Ausserdem benutzen ihn Bewegungen, welche gerne Trans, Inter und andere Geschlechterformen ausgrenzen.

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