• Elias

Internationaler Tag der Menschenrechte


Am 10. Dezember 1948 wurde durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet.

Seither weisen Menschenrechtsorganisationen auf der ganzen Welt am 10 . Dezember auf aktuelle Brennpunkte der jeweiligen Länder hin.


Ich habe mich zu dem Thema schlau gemacht und stiess auf die Seite www.humanrights.ch. Eine sehr spannende Seite für alle die es interessiert.


Menschenrechte sollten jeden etwas angehen, denn wir sind alle Menschen und wir leben gemeinsam auf dieser Welt. Wir sitzen also irgendwie alle zusammen in einem Boot. Umso wichtiger, dass wir unseren Mitmenschen mit Respekt begegnen und uns für die Menschenrechte einsetzen. Jeder Einzelne von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, wie wir gegenseitig miteinander umgehen.


Was sind Menschenrechte?


Menschenrechte sind Rechte, die sich aus der Würde des Menschen herleiten und begründen lassen. Sie stehen allen Menschen zu, unabhängig woher sie kommen oder wie sie leben.


Was ist der Unterschied von Grundrechten und Menschenrechte?


Grundrechte sind in der Verfassung von einem Staat geschrieben. Menschenrechte sind bestimmte Rechte, die in den internationalen Verträgen geschrieben sind.


Gelten die Menschenrechte für alle Menschen?


Ja. Egal welches Geschlecht du hast, ob weiss oder farbig, alt oder jung, ob religiös oder nicht gläubig. Einzig die politischen Rechte, zum Beispiel das Wahlrecht, gelten nur für Staatsbürger*innen. Selbst wenn du ein schweres Verbrechen begangen hast, hast du die gleichen Menschenrechte wie alle.


Können Menschenrechte begrenzt werden?


Die meisten Menschenrechte gelten nicht immer und überall. Je nachdem, zum Beispiel wenn eine Demonstration gefährlich für die Bevölkerung ist, kann sie vom Staat verboten werden.


Aber es gibt auch Rechte die immer gelten. Es darf niemand getötet, oder gefoltert werden. Menschen dürfen nicht verkauft oder versklavt werden. Mensch darf nicht für eine Tat verurteilt werden, die zu der Zeit, als sie begangen wurde, nicht strafbar war.


Gelten Menschenrechte auch in Notsituationen bzw, Kriegszeiten?


In Notsituationen passiert es, das Staaten oft nicht alle Menschrechte beachten können. Deshalb ist es erlaubt, bestimmte Rechte einzuschränken.


Es gibt aber auch Rechte die in Notsituationen, wie Kriege weiterhin gelten. Das Recht auf Leben, das Sklavereiverbot, das Folterverbot und die Religionsfreiheit.


Das humanitäre Völkerrecht wurde für Kriegszeiten entwickelt und muss vollständig eingehalten werden.



Menschenrechte werden überall auf der Welt verletzt. Haben Menschenrechte überhaupt eine Wirkung?


Menschenrechte können nur von einem starken Staat durchgesetzt werden. In vielen Teilen der Welt gibt es aber keine starken Staaten. Bei der UNO gibt es eine Abteilung, die für die Menschenrechte zuständig ist. Sie kontrolliert die Einhaltung der Menschenrechte. Auch beim Europarat gibt es eine solche Abteilung.

Die UNO kann einen Staat verurteilen, der die Menschenrechte verletzt. Sie kann aber nur in ganz schlimmen Fällen einen Staat bestrafen, zum Beispiel mit Boykotten oder sogar mit einem Krieg. Solche Strafen darf aber nur der UNO-Sicherheitsrat verhängen. Der europäische Gerichtshof hat mehr Macht. Die Urteile von diesem Gericht müssen ausgeführt werden. Wenn zum Beispiel die Schweiz verurteilt wird, ein Menschenrecht verletzt zu haben, muss sie der betroffenen Person Geld bezahlen.


Wie kann ich mich für Menschenrechte einsetzen?


Wir befinden uns in einer schwierigen Zeit, mitten in der Covid 19 Pandemie. Sozial Distancing ist wichtig und wird hoch geschrieben. Menschen sollen möglichst zuhause bleiben. Dennoch braucht es Menschen, die sich auch in solchen Zeiten für die Menschenrechte einsetzen. Amnesty International hat hierzu 6 Möglichkeiten wie du dich von zuhause aus für unsere Menschenrechte einsetzen kannst.


1. Vernetze dich!

Trete der Telegram Gruppe von Amnesty Youth bei und erhalte Informationen die für das Engagement für die Menschenrechte wichtig sind. Beitreten können alle, die sich für Menschenrechte interessieren. Link findest du unter amnesty.ch


2. Teile Hoffnung

Zu viel Negatives kursiert zurzeit durch Sozial Media. Teile Erfolge, positive Erfahrungen. Teile Hoffnung. Jede*r braucht zurzeit gute Nachrichten.


3. Briefmarathon

Briefe haben eine oft unterschätzte Kraft und haben zum Beispiel schon zur Freilassung von unzähligen Aktivist*innen geführt. Wie jährlich zieht Amnesty eine globale Biefaktion auf, mit der gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen unterstützt werden. Alle Informationen hierzu findest du auf amnesty.ch.


4. Unterschreibe online für Gerechtigkeit

Online Petitionen sind ein starkes Mittel, um gegen Menschrechtsverletzungen vorzugehen. Mit einer Unterschrift kannst du ein Zeichen für die Gerechtigkeit setzten. Gerade im Moment hat Amnesty nichts zu unterzeichnen. Jedoch geschehen leider immer wieder Menschenrechtsverletzungen, weshalb sich das sehr schnell ändern kann.


5. Bildung

Informiere und bilde dich weiter. Umso mehr du weißt, und mitreden kannst, desto besser kannst du auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen.


6. Unterstütze deine Mitmenschen tatkräftig.

Gerade in der jetzigen Zeit haben wir viele Menschen, die gefährdet sind und Hilfe benötigen. Sei es Einkäufe erledigen, zur Post gehen oder Medikamente besorgen. Auf hilf-jetzt.ch kannst du sehen wer Hilfe in deiner Nähe benötigt.


Danke, dass auch du hilfst, diese Welt besser zu machen.

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